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Additive Fertigung von Vakuumkammern und Vakuumkomponenten

Hochschule RheinMain

Alexander Japs, Lukas Fischer, Louis Greim
#wettbewerb #2025
Hochschule RheinMain

Die Idee ist es, Komponenten für Vakuumanwendungen, wie z.B. Vakuumkammern, Flansche etc. additiv aus Edelstahl, Reinkupfer sowie hochkomplexe Keramikkomponenten wie z.B. Isolatoren additiv herzustellen, die bisher konventionell nicht oder nur sehr schwer gefertigt werden konnten.
Schöne und „fancy“ TPMS-Strukturen – wie etwa Gyroid-Strukturen, die für dreifach periodische Minimalflächen stehen, oder Honigwabenstrukturen – kann heute jeder in seinem Slicer auswählen und drucken. Doch die wahre Herausforderung liegt nicht im Drucken selbst, sondern im fundierten Verständnis darüber, welche Struktur in welchem Anwendungsbereich die besten Ergebnisse liefert: Dieses anwendungsbezogene Know-how und die tiefgreifende Erfahrung in der gezielten Strukturwahl bringen wir
mit.

Der Bereich der additiven Fertigung von Metall- und Keramikteilen ermöglicht es durch neue Technologien, Lieferzeiten – beispielsweise für aufwendig hergestellte Komponenten für Teilchenbeschleuniger, die aktuell zwischen einem und zwei Jahren liegen – auf bis zu ein Viertel der Zeit zu reduzieren. Durch gezieltes Design for Additive Manufacturing (DfAM) sind wir in der Lage, technologisch hochanspruchsvolle High-End-Komponenten ganzheitlich zu entwickeln und von Beginn an optimal für die additive Fertigung auszulegen. Unsere Kundschaft richtet sich hier aber nicht nur an die Teilchenphysik, sondern in alle Hochtechnologieanwendungen, wie Luft- und Raumfahrt, Motorsport etc. Dabei nutzen wir die vollen Potenziale der Technologie, insbesondere im Hinblick auf thermische Optimierung (Kühlungsoptimierung), Strukturoptimierung, Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung. Wir haben darüber hinaus einen Prozess entwickelt, mit dem wir das Optimum an Oberflächengüte aus den etablierten additiven Fertigungsverfahren herausholen können. Dadurch lassen sich Oberflächen realisieren, wodurch die Notwendigkeit zur Nachbearbeitung entweder vollständig entfällt oder auf ein absolutes Minimum reduziert werden kann.

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