Magigam
Hochschule Fulda
Diego Lenero Perez Banuet
Hochschule Fulda
Magigam entwickelt Videospiele, die echte Wissenschaft als Spielmechanik nutzen — nicht als Lernauftrag, sondern als Spielprinzip. Spieler lernen, weil das System nach denselben Regeln funktioniert wie die Realität. Verstehen entsteht durch Spielen, nicht durch Erklärungen.
Das erste Produkt ist F.R.O.G.S. — ein 3D-Survival-Spiel, in dem man als Kaulquappe in einem simulierten Ökosystem startet. Man muss fressen, wachsen, Fressfeinden entkommen, sich fortpflanzen und seine Gene an die nächste Generation weitergeben. Mutation, natürliche Selektion und Anpassung sind keine Theorie — sie sind das Gameplay. Wer die falschen Eigenschaften vererbt, stirbt aus. Wer sich gut anpasst, überlebt.
Das Problem: Bildungsspiele scheitern seit Jahrzehnten am selben Fehler — sie verpacken Lerninhalte in Spiele, statt Spiele aus Lerninhalten zu bauen. Jugendliche erkennen das sofort und spielen lieber etwas anderes. Gleichzeitig gibt es seit Spore (2008) kein hochwertiges Spiel mehr, das Evolution ernsthaft als Spielmechanik umsetzt — obwohl die Nachfrage in Gaming-Communities klar dokumentiert ist.
F.R.O.G.S. schließt diese Lücke: ein Spiel, das mit Unterhaltungstiteln konkurriert und gleichzeitig ein funktionierendes Evolutionssystem simuliert. Die Zielgruppe sind Gamer, die tiefe Systeme lieben — und Bildungseinrichtungen, die nach digitalen Formaten suchen, die Jugendliche freiwillig nutzen.
Der spielbare Prototyp wurde im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Hochschule Fulda entwickelt. Der Gründer hat zuvor das Spiel Duck Paradox (Nominiert für IGF und Gamescom LATAM GOTY, Game of Show auf der PAX East 2024.)
Mit freundlicher Unterstützung




