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Bleibt auf dem Laufenden mit News rund um Hessen Ideen,
das hessische und bundesweite Startup-Ökosystem.

Hessen Ideen Alumni: Interview mit Clever Sole

"Hessen Ideen war für uns der erste große Schritt nach dem hochschulinternen Ideenwettbewerb der THM und rückblickend ein entscheidender Meilenstein.", so Clever Sole. Im Interview berichtet das Team über seine Erfahrungen mit dem Stipendium.

Ihr habt beim Hessen Ideen Stipendium teilgenommen. Welche Mehrwerte konntet ihr aus dem Programm für eure Gründung mitnehmen?
Hessen Ideen war für uns der erste große Schritt nach dem hochschulinternen Ideenwettbewerb der THM und rückblickend ein entscheidender Meilenstein. Schon im Bewerbungsprozess haben wir gelernt, wie wichtig eine klare Positionierung und das Schärfen der eigenen USPs ist. Durch die Workshops konnten wir unser Geschäftsmodell gezielt weiterentwickeln. 

Seit eurer Teilnahme bei Hessen Ideen ist inzwischen einige Zeit vergangen. Was hat sich für euch und euer Start-up seitdem verändert? Gibt es Entwicklungen, auf die ihr besonders stolz seid?
Seitdem hat sich viel getan. Wir haben zahlreiche Gespräche mit Pflegeeinrichtungen, Pflegekräften und Angehörigen geführt, wodurch wir sehr viel darüber gelernt haben, wie wir diesen Menschen wirklich helfen können. So konnten wir unser Produkt noch besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzer/innen ausrichten. Dieser Ansatz ist uns sehr wichtig, denn am Ende soll unsere Lösung nicht nur uns gefallen, sondern vor allem den Menschen helfen, die sie wirklich brauchen.

Wie hat euch der Sozialinnovator Hessen mit seiner Expertise, dabei unterstützt, den Fokus auf Social Entrepreneurship in der Weiterentwicklung eures Unternehmens zu legen?
Der Sozialinnovator hat uns geholfen, unsere soziale Mission in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. Durch die Begleitung konnten wir noch klarer herausarbeiten, welchen konkreten gesellschaftlichen Mehrwert wir schaffen und wie wir diesen auch messbar machen können.  So ist für uns aus einer sozial motivierten Idee ein skalierbares Social Business geworden, das Wirkung systematisch mitdenkt und nicht nur als Nebeneffekt versteht.

Was würdet ihr Menschen empfehlen, die ein Social-Start-up gründen möchten, bereits eine Idee haben, aber noch nicht wissen, wo sie anfangen sollen? Was waren eure ersten Schritte?
Unsere Empfehlung: Fangt an mit den Menschen ins Gespräch zu gehen, für die ihr ein Problem lösen wollt.
Wir haben früh begonnen, mit Angehörigen und Pflegekräften zu sprechen, um zu verstehen, was sie wirklich brauchen. Diese Gespräche waren die Grundlage für alles Weitere.
Außerdem: Holt euch Unterstützung! Programme wie Hessen Ideen oder der Sozialinnovator sind Gold wert - sie geben Hilfestellung, Orientierung und ein Netzwerk, das Türen öffnet!

Wo seht ihr Clever Sole in 10 Jahren?
In 10 Jahren sehen wir Clever Sole als festen Bestandteil eines vernetzten, digitalen Pflegesystems mit Lösungen, die Pflegende entlasten und Menschen mit Demenz mehr Sicherheit und Selbstständigkeit ermöglichen.
Wir möchten europaweit ein Vorreiter für innovative, sozial wirksame Technologien in der Pflege sein. 

Unsere Vision: Eine Welt, in der Technologie nicht ersetzt, sondern unterstützt und in der Angehörige das Gefühl haben, mit ihren Herausforderungen nicht allein zu sein.

 

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