AquA - Automatisierung von quantitativen Arbeitsprozessen

Verschmutzung durch Mikroplastik (MP) ist zentrales Thema. In Gewässern, Meeresbewohnern und nicht zuletzt in menschlichen Körpern wurde MP nachgewiesen, die Folgen für Umwelt und Mensch sind bisher nicht ausreichend erforscht. Mit steigendem Bewusstsein dafür, wächst seit einiger Zeit der Bedarf nach plastikfreien Produkten. Dafür sind Messungen und Analysen von z.B. Gewässer- und Gewebeproben in großem Maßstab notwendig. Diese sind jedoch bisher zeitaufwändig und teuer.

Unsere Vision ist es, durch Software, die auf künstlicher Intelligenz (KI) beruht, Analyseprozesseim Bereich Mikroplastik zu automatisieren. Hier kommt unsere Stärke als Technologie und Software affine Physiker zum Tragen: Die Automatisierung quantitativer Arbeitsprozesse (AquA). In einem Pilotprojekt mit der Universität Hamburg haben wir bereits eine aus Bilderkennung und KI bestehende Software programmiert, um das Analysieren von Mikroplastiken auf Mikroskopbildern zu automatisieren. Die Forscher sparen dadurch wertvolle Zeit und Analysen werden in größerem Umfang möglich.

Im nächsten Schritt wollen wir die vorhandene Software verbessern und anderen Laboren die Anwendung ermöglichen. Darüber hinaus wollen wir unsere Kernkompetenz (AquA) nutzen, um andere Aufgaben im Bereich Analyse von Mikroplastiken zu automatisieren.

Votet für Team AquA und helft mit, hessenweit Aufmerksamkeit auf das Thema MP zu lenken. Lasst uns durch Technologie einen kleinen Beitrag zu einem zentralen Problem unserer Zeit leisten.

AquA - Automatisierung von quantitativen Arbeitsprozessen

Dr. Paul Wallbott und Dr. Esther Weil

Eine Idee aus der Justus-Liebig-Universität Gießen

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