Pressemeldungen

15 innovative Ideen der hessischen Hochschulen starten ihre Gründungsreise

Kassel. Mit Gründungsvorhaben zu den Themen Inklusion, Nachhaltigkeit oder Gesundheit beginnt am 1. April die sechste Förderrunde des Hessen Ideen Stipendiums, mit der unternehmerische Ideen aus den hessischen Hochschulen unterstützt werden. In einem zweistufigen Bewerbungsverfahren konnten sich 15 innovative Ideen durchsetzen und starten jetzt mit dem Stipendium ihre Gründungsreise. Insgesamt haben sich 58 Ideen für das Förderprogramm beworben, damit verzeichnet die Initiative erneut einen Rekord.

Wissenschaftsministerin Angela Dorn: „Die Vielfalt an geförderten Ideen zeigt, welcher Erfindergeist an Hessens Hochschulen herrscht. Als hessische Landesregierung wollen wir solche Ideen fördern, überregional bekannt machen und das Land Hessen als Innovationsstandort stärken. Deshalb haben wir das ,Hessen Ideen Stipendium‘ ins Leben gerufen. In diesen Zeiten ist es wichtiger denn je: Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf Forschung und Entwicklung. Gerade jetzt müssen wir jungen Entwicklerinnen und Entwicklern aus der Hochschule zur Seite zu stehen und dabei auch bei einem möglichen Schritt in die unternehmerische Selbständigkeit unterstützen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten starten in spannende sechs Monate, die geprägt sein werden von der Weiterentwicklung Ihrer unternehmerischen Idee hin zu einem überzeugenden Geschäftskonzept. Dabei wünsche ich ihnen viel Erfolg.“

Programm des Hessen Ideen Stipendiums
Mit dem Hessen Ideen Stipendium werden wissensbasierte Gründungsideen aus den hessischen Hochschulen finanziell gefördert. Zentraler Bestandteil des Programms ist der sogenannte Ideen-Akzelerator. In Workshops greifen Expert*innen Themen wie Finanzierung, Marketing oder Pitchen auf, zudem erhalten die Teams Unterstützung durch die Coaches aus den teilnehmenden Hochschulen. Das wesentliche Element des Ideen Akzelerators liegt im interdisziplinären Austausch der Teams untereinander sowie in der Vernetzung mit den Akteuren*innen des hessischen Startup-Ökosystems.

Sechste Förderrunde
Das Hessen Ideen Stipendium wurde Anfang 2021 zum sechsten Mal ausgeschrieben. Jährlich gibt es zwei Förderzeiträume. Es richtet sich an gründungsaffine Studierende und Mitglieder der hessischen Hochschulen, die mit ihren innovativen Ideen noch am Anfang stehen. Während der sechsmonatigen Förderlaufzeit erhalten die Stipendiat*innen eine finanzielle Förderung und werden inhaltlich in einem begleitenden Akzeleratorprogramm unterstützt.

Das Land Hessen fördert die Initiative Hessen Ideen
Hessen Ideen ist eine Initiative des Landes Hessen, der hessischen Hochschulen und hessischer Unternehmen. 2016 startete das Programm mit den Bausteinen Hessen Ideen Wettbewerb und Hessen Ideen Hochschulnetzwerk. Seit 2018 besteht außerdem das Hessen Ideen Stipendium. Das Ziel ist es, unternehmerische Ideen an den Hochschulen zu entdecken und fördern. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Angela Dorn und wird von der Universität Kassel und der Technischen Universität Darmstadt koordiniert. Während der Laufzeit des Hessischen Hochschulpakts 2021-2025 wird das Land Hessen die Fortführung der Initiative weiterhin unterstützen.

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„Hessen Ideen“ zeigt: Gründergeist an Hessens Hochschulen ist ungebrochen - Teams der Goethe-Uni Frankfurt, der Frankfurt University of Applied Science, der THM und der Hochschule Fulda online ausgezeichnet

Wiesbaden. Ein Fitnessstudio im Taschenformat, ein neuartiges Brandschutzsystem oder Gebärdensprache per Daumenkino: Das sind drei Beispiele für innovative Erfindungen, die beim Gründerwettbewerb Hessen Ideen 2020 erfolgreich waren. Aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen wurden die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger am Mittwochabend online ausgezeichnet. Ayse Asar, Staatsekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, gratulierte ihnen per Live-Zuschaltung und überbrachte auch Glückwünsche von Wissenschaftsministerin Angela Dorn.

„Die Corona-Pandemie bringt viele Unternehmen in Existenznot, auch in Deutschland. Gleichzeitig sprudeln auch viele frische Ideen“, so Staatssekretärin Ayse Asar. „Ich bin stolz darauf, dass sich kreative Köpfe in den hessischen Hochschulen nicht entmutigen lassen. Auch in der diesjährigen Wettbewerbsrunde unterstreichen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrer Neugier, ihrem Wissensdurst und ihrem Erfindergeist das Potenzial, das in unseren Hochschulen steckt. Die Auszeichnung der teilnehmenden Teams ist ein herausragender Erfolg und ein klares Signal zur weiteren Ausarbeitung der Geschäftsidee. Besonders freue ich mich auch über die Resonanz: Insgesamt 40 Ideen von 15 teilnehmenden Hochschulen – und damit so vielen Hochschulen wie noch nie – wurden in diesem Jahr nominiert, die Beteiligung am Online-Voting erreichte mit 8.000 Stimmen einen neuen Rekord. Mit dem Wettbewerb und vor allem der Preisverleihung möchten wir den präsentierten Ideen einen Schub verleihen. Das große Netzwerk von Hessen Ideen bietet darüber hinaus die Möglichkeit, alle teilnehmenden Teams bei der Weiterentwicklung und Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen.“

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis erhielten Kai Kienke und Martin Schwalm von der Frankfurt University of Applied Sciences mit ihrem Projekt „MultiPull“: Sie haben einen Heimtrainer entwickelt, der per Smartphone gesteuert wird, fast überall einsetzbar ist und mithilfe eines Elektromotors Zugkräfte bis 60 Kilo ermöglicht. Der nötige Strom wird beim Training erzeugt und kann zudem zum Laden mobiler Geräte genutzt werden. Die Jury lobte, dass das Team Forschungsergebnisse zum Fitnesstraining in die Entwicklung eines Geräts hat einfließen lassen, das einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und Gesundheit leistet und gerade in der Corona-Pandemie auf eine hohe Nachfrage treffen könnte.

Auf den mit 3.500 Euro dotierten zweiten Platz schafften es Fabian Goedert und Sophia Reiter von der Technischen Hochschule Mittelhessen mit „FISEGO“. Die Studierenden haben ein Brandschutzsystem für elektrische Geräte zum Patent angemeldet. Per Sensorik erkennt es einen Schmorbrand in Klein- und Großgeräten, lokalisiert die Quelle und löscht den Brand, noch bevor es zur Ausbreitung kommt. Das Projekt zeichnet sich vor allem wegen der besonderen Praxisnähe der Innovation sowie der ingenieurtechnischen Umsetzung aus, so die Jury.

Den dritten Platz und 2.000 Euro erhielten Maria Möller und Laura Mohn von der Goethe-Universität Frankfurt für ihre Idee „Talking Hands“. Die Erfinderinnen haben Gebärden in Daumenkinos verwandelt, mit denen Kinder mit und ohne Behinderung spielend Gebärdensprache lernen können. Ziel ist vor allem die bessere Inklusion von Kindern mit Down-Syndrom und Hör- und Sprachbehinderungen. Die Idee überzeugte die Jury besonders durch die Verknüpfung sozialen Unternehmertums mit der Entwicklung einer neuartigen Lernmethode.

Zudem wurde in diesem Jahr ein Sonderpreis an ein Projekt vergeben, das in besonderem Maß die aktuellen Herausforderungen der Corona Krise angeht: Onur Karademir, Jasmin Hartmann und Edgar Hildebrandt von der Goethe-Universität Frankfurt haben mit ihrer E-Learning-Plattform „StudyCore“ neue Möglichkeiten für die digitale akademische Lehre geschaffen – ein Thema, das die Hochschulen derzeit sehr beschäftigt. „StudyCore“ nutzt Algorithmen, um sich dem Lerntempo und dem Niveau der Studierenden anzupassen. Der Sonderpreis beinhaltet einen exklusiven zweistündigen Strategieworkshop von und mit odem investing zur Entwicklung des Geschäftsmodells und ein Expertengespräch an der Universität Kassel zu den Entwicklungen der Digitalisierung der Lehre an hessischen Hochschulen.

Während der Preisverleihung wählten die Gäste außerdem einen Publikumspreis, den Luca Cedric Hadamczik, Sanja Gerland, Celin Issing, Laura Keil, Janine Doyle und Lea Nußbeutel von der Hochschule Fulda mit „ProPlants“ gewannen. ProPlants besteht hauptsächlich aus Linsen und kann wie Tofu verwendet werden. Linsen sind reich an pflanzlichem Eiweiß, fettarm und können regional und ökologisch angebaut werden. Es werden ausschließlich allergenfreie Zutaten verwendet, die keine der 14 Hauptallergene (u.a. Soja, Gluten und Milch) enthalten.

Der Wettbewerb für Hochschulgründungsideen „Hessen Ideen“ fand in diesem Jahr zum fünften Mal statt. Er richtet sich an gründungsaffine Hochschulangehörige, die mit ihrer Idee für ein Unternehmen noch am Anfang stehen. Gutachterinnen und Gutachter hatten die Projekte bewertet, parallel stimmten die Userinnen und User online für ihre Lieblingsidee ab. Auf diese Weise kamen zwölf Geschäftsideen ins Finale und präsentierten sich vor einer Jury, die über die Preisträger entschied.

Hessen Ideen ist eine Initiative des Landes Hessen, der hessischen Hochschulen und hessischer Unternehmen. Mit den drei Säulen Hessen Ideen Wettbewerb, Hessen Ideen Stipendium und Hessen Ideen Hochschulnetzwerk sollen unternehmerische Ideen an den Hochschulen entdeckt und gefördert werden. Der Wettbewerb wird von der Universität Kassel und der TU Darmstadt koordiniert. Das Land Hessen unterstützt die Initiative „Hessen Ideen“ mit rund 2,9 Millionen Euro.

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Finalist/innen des Hessen Ideen Wettbewerbs stehen fest

Die Finalist/innen des diesjährigen Hessen Ideen Hochschul-Gründungs-Wettbewerbs stehen fest. 12 Gründungsvorhaben aus acht Hochschulen sind via Gutachtenverfahren und Online-Voting ins Finale eingezogen. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn.

Die 12 Finalist/innen konnten sich unter den 36 Einreichungen aus den hessischen Hochschulen behaupten. Die Teams bereiten sich in den kommenden Wochen auf das Finale vor und präsentieren ihre Ideen im November einer Jury, die über die Platzierung entscheidet. Im Rahmen der digitalen Abschlussveranstaltung am 18.11.2020 werden die Sieger/innen bekannt gegeben und alle Zuschauer/innen haben die Möglichkeit beim Publikumspreis für ihren Favoriten live abzustimmen.

Den Gewinner/innen winken Geldpreise, aber auch der Zugang zum Netzwerk des hessischen Startup-Ökosystems, denn Networking ist ein wichtiger Baustein der Hessen Ideen Initiative. Da dies aufgrund der aktuellen Situation nur bedingt möglich ist, wird es Anfang Dezember ein exklusives Networking Event für die Teilnehmenden des Wettbewerbs geben.

Die Finalist/innen (in alphabetischer Reihenfolge):

CellScrew, Dr. Jan Zitzmann, Joel Eichmann, Felix Wollenhaupt aus der Technischen Hochschule Mittelhessen

Der aktive Schlosshalter, Ardian Kulic aus der Technischen Hochschule Mittelhessen

FISEGO – innovatives Brandschutzsystem, Fabian Goedert und Sophia Reiter aus der Technischen Hochschule Mittelhessen

Great – Gastronomieplattform zur Bestell- und Bezahlabwicklung, Niko Schweifel, Bayardalai Sandagdorj, Irina Shalashova, Aprilia Hartami, Michael Kluth aus der Justus-Liebig-Universität Gießen

MultiPull – Dein smartes Fitnessstudio im Taschenformat, Kai Kienke, Martin Schwalm aus der Frankfurt University of Applied Sciences

onPoint, Sebastian Bleuel, Steffen Jahnel, Christian Dechant aus der Hochschule Fulda

PlantYourAir, Luca Clausen, Jasper Nolles, Jaskirat Singh Saini aus der EBS Universität für Wirtschaft und Recht

ProPlants – proteinreiche Linsenwürfel, Luca Cedric Hadamczik, Sanja Gerland, Celin Issing, Laura Keil, Janine Doyle, Lea Nußbeutel aus der Hochschule Fulda

Shards – Fliesen aus Bauschutt, Lea Bücking und Leya Bilgic aus der Universität Kassel

StudyCore – Tools für exzellente Lehre, Onur Karademir, Jasmin Hartmann, Edgar Hildebrandt aus der Goethe-Universität Frankfurt

Talking Hands, Maria Möller, Laura Mohn aus der Goethe-Universität Frankfurt

Xeem, Géraldine Ulrichs, Janine Weirich aus der Hochschule Darmstadt

Beim Hessen Ideen Wettbewerb treten die besten unternehmerischen Gründungsideen gegeneinander an. Dafür haben die hessischen Hochschulen im Vorfeld bis zu drei Startups nominiert. Ziel ist es, die Gründungskultur an den Hochschulen auszubauen und die Ideen der Hochschulmitglieder zu unterstützen sowie über die Grenzen Hessens bekannt zu machen.

Save the date: 18.11.2020, 18.00 Uhr       Digitale Abschlussveranstaltung, Informationen folgen

Hessische Hochschulen schicken ihre besten Gründungsideen ins Rennen

Mit einem Teilnehmendenrekord startet der landesweite Hochschulgründungs-Wettbewerb Hessen Ideen in die fünfte Runde. Insgesamt 36 Ideen treten gegeneinander an. Welche Gründungsvorhaben ins Finale einziehen und die Chance auf den Titel haben, kann ab sofort jede*r im öffentlichen Online-Voting auf www.hessen-ideen.de/wettbewerb/ideen mitentscheiden. Der Wettbewerb unter der Schirmherrschaft der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, unterstützt Unternehmensgründungen aus den hessischen Hochschulen.

36 Gründungsideen gehen ins Rennen

Der Hessen Ideen Wettbewerb bietet allen hessischen Hochschulen einmal jährlich die Möglichkeit bis zu drei ihrer besten Gründungsideen zu nominieren und ins landesweite Rennen um den ersten Platz zu schicken. Alle staatlichen sowie drei private, staatlich anerkannte Hochschulen sind diesem Aufruf gefolgt. Von insgesamt 40 Nominierungen haben 36 Gründungsideen erfolgreich ihre Bewerbung für den Wettbewerb eingereicht. Entsprechend der unterschiedlichen Schwerpunkte der hessischen Hochschulen, ist bei den Ideen eine große Bandbreite an Themen vertreten. Neben Softwarelösungen und technischen Innovationen, spielt bei vielen Ideen Nachhaltigkeit eine große Rolle – von Materialien bis hin zu Produktionsprozessen.

Öffentliches Online-Voting bis 23.09.2020

Alle teilnehmenden Gründungsideen werden ab sofort auf der Website des Wettbewerbs vorgestellt. In einem Online-Voting kann bis zum 23.09.2020 jede*r seine Stimme für ihren/seinen Favoriten abgeben. Die drei Ideen mit den meisten Stimmen ziehen direkt ins Finale ein. Parallel findet ein Gutachtendenverfahren statt, welches über die zehn weiteren Finalisten entscheidet. Im Finale entscheidet eine Jury über die Platzierungen und legt die drei Preisträger*innen fest. Die drei besten Ideen erhalten ein Preisgeld von insgesamt über 10.000 Euro. Zusätzlich erhalten alle Finalist*innen ideelle Unterstützung durch exklusive Netzwerkveranstaltungen und einen finanziellen Beitrag für Messebesuche.

Digitale Preisverleihung

Die Bekanntgabe der Preisträger*innen erfolgt am 18.11.2020 erstmalig im Rahmen einer digitalen Preisverleihung. Per Livestream kann ab 18 Uhr die Preisverleihung auf der Website von Hessen Ideen mitverfolgt werden. Um dem zentralen Element von Hessen Ideen – der Vernetzung der Ideen mit der regionalen Startup- und Unternehmensszene – auch in Krisenzeiten gerecht zu werden, wird es zudem eine digitale Netzwerkveranstaltung für die Teilnehmenden sowie Partner*innen aus Wirtschaft, Politik und Hochschule geben.

Wettbewerb Teil der Gründungsförderung hessischer Hochschulen

Der Wettbewerb wird seit dem Jahr 2016 durchgeführt und ist an den hessischen Hochschulen zu einem festen Bestandteil der Gründungsförderung avanciert. Die Initiative Hessen Ideen, die neben dem Wettbewerb ein Stipendienprogramm beinhaltet, motiviert und fördert unternehmerische Ideen und erhöht die Sichtbarkeit des Innovationsstandortes Hessen. Dabei arbeiten die Gründungsförderungen der Hochschulen Hand in Hand und haben sich zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um den Gründer*innen eine möglichst große Bandbreite an Unterstützungsangeboten bieten zu können.

Hessen Ideen Stipendium so begehrt wie nie - 17 innovative Gründungsideen starten in die nächste Runde

Hessische Hochschulmitglieder treten der Krise mit innovativen Lösungsansätzen und Geschäftsideen entgegen. 56 Gründungsprojekte, so viele wie in keinem Durchlauf zuvor, hatten sich für die fünfte Runde des Hessen Ideen Stipendiums beworben. In einem zweistufigen Verfahren wurden 17 Gründungsideen aus 7 hessischen Hochschulen ausgewählt, welche zum 01. Juli in das sechsmonatige Förderprogramm starten. Insgesamt 29 Personen erhalten eine Förderung.

„Der enorme Anstieg des Interesses am Hessen Ideen Stipendium zeigt die Innovationskraft der hessischen Hochschullandschaft. Die Stipendium-Teams gehen Probleme an, die ihnen im wissenschaftlichen Bereich oder in ihrem Alltag an der Hochschule begegnet sind, und bieten Lösungen dafür – sehr oft sind diese auch noch ressourcenschonend und nachhaltig“, so Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ist es enorm wichtig, jungen Entwicklerinnen und Entwicklern zur Seite zu stehen und ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu fördern. Mit dem ,Hessen Ideen Stipendium‘ und dem Wettbewerb ,Hessen Ideen‘ motivieren wir potenzielle Gründerinnen und Gründer aus den Hochschulen dazu, den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit einzuschlagen und konkret beim Übergang von einer ersten unternehmerischen Idee zu einem überzeugenden Geschäftskonzept unterstützen. Insgesamt fördern wir die Initiative ,Hessen Ideen' mit rund 2,9 Millionen Euro.“

Das Hessen Ideen Stipendium richtet sich an wissensbasierte Gründungsideen hessischer Hochschulangehöriger und Alumni in einer frühen Phase. Für die Dauer von sechs Monaten erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten eine finanzielle Förderung. Abhängig vom Status und Hochschulabschluss der Person wird ein Vollzeit-Stipendium in Höhe von 2.000 Euro pro Monat oder ein Teilzeit-Stipendium in Höhe von 1.000 Euro pro Monat ausgezahlt. Zusätzlich werden die ausgewählten Gründungsprojekte in Rahmen eines Akzeleratorprogramms bei der Ausarbeitung ihrer Geschäftsidee unterstützt. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft können die Teams intensiv an der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle arbeiten.

Zudem wird jedes Team von einem persönlichen Gründungscoach an der jeweiligen Hochschule sowie vom Hessen Ideen Team begleitet. Die Gründungsideen profitieren im Rahmen des Stipendienprogramms nicht nur vom Expertenwissen, sondern auch vom Austausch untereinander. In regelmäßigem Abstand treffen die Gründungsteams – virtuell – aufeinander und befruchten sich dabei gegenseitig bei der Ausarbeitung ihrer jeweiligen Geschäftskonzepte. Die Vielfältigkeit der Themenfelder, in denen sich die Gründungsideen bewegen, ermöglicht dabei einen interdisziplinären Erfahrungsaustausch und bringt einen großen Mehrwert. In der kommenden Stipendienrunde werden neben Ideen aus der IT-Branche beispielweise nachhaltige Materialentwicklungen sowie ein neues Konzept aus der Agrarwirtschaft gefördert.

Das Hessen Ideen Stipendium wird im Zeitraum 2017-2020 vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zusammen mit dem Hessischen Ideenwettbewerb finanziert. Die Gesamtinitiative Hessen Ideen steht unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Angela Dorn. Das Programm wurde bereits zum fünften Mal ausgeschrieben und wird koordiniert und durchgeführt von der Universität Kassel in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt. Das Stipendienprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2020. Je Gründerteam können höchstens drei Personen gefördert werden. Die Gründung einer Kapitalgesellschaft darf noch nicht erfolgt sein. Neben dem Hessen Ideen Stipendium gibt es unter dem Label Hessen Ideen seit vier Jahren einen landesweiten Ideenwettbewerb, an dem die besten Gründungsideen aus sämtlichen hessischen Hochschulen teilnehmen können.

Um mehr über das Hessen Ideen Stipendium oder den Hessen Ideen Wettbewerb zu erfahren, wenden sich interessierte Hochschulmitglieder direkt an die Gründungsberatung an ihrer Hochschule. 

Vierte Runde des Hessen Ideen Stipendiums für junge Gründerinnen und Gründer aus hessischen Hochschulen gestartet

Nach bereits drei erfolgreichen Runden des Hessen Ideen Stipendiums haben zum Januar 2020 die neuen Gründerteams ihr Stipendium begonnen. Gefördert werden 24 junge Studierende aus sieben hessischen Hochschulen.

Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst und Schirmherrin der Initiative Hessen Ideen, gratuliert den Gründerinnen und Gründern."Die Stipendium-Teams gehen Probleme an, die ihnen im wissenschaftlichen oder privaten Alltag begegnet sind, und bieten Lösungen dafür - sehr oft sind diese auch noch ressourcenschonend und nachhaltig", so Wissenschaftsministerin Angela Dorn. "An Hessens Hochschulen sprudeln die Ideen. Das zeigt auch eine Studie, die der Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung jüngst vorgestellt haben. Demnach ist Hessens bundesweit unter den Top 5 bei den Patentanmeldungen der Hochschulen pro 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Diese Entwicklung unterstützen wir. Sowohl das ,Hessen Ideen Stipendium' als auch der Wettbewerb ,Hessen Ideen' sind Teil der Initiative ,Hessen Ideen', mit der wir potenzielle Gründerinnen und Gründer aus den Hochschulen dazu motivieren, den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit einzuschlagen und konkret beim Übergang von einer ersten unternehmerischen Idee zu einem überzeugenden Geschäftskonzept unterstützen. Diese Initiative fördern wir mit 2,9 Millionen Euro."Das Stipendium "Hessen Ideen" wurde zum vierten Mal ausgeschrieben. Es richtet sich an gründungsaffine Hochschulangehörige sowie Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die sich in einer frühen Phase der Ausarbeitung ihrer wissensbasierten Geschäftsidee befinden.

Aus insgesamt 43 Bewerbungen wurden durch eine fachkundige Kommission zwölf Gründungsprojekte für die Förderung ausgewählt. Die vierte Förderrunde läuft vom 01. Januar 2020 bis zum 30. Juni 2020.Für sechs Monate erhalten die kreativen Köpfe während der Ausarbeitung ihrer wissensbasierten Geschäftsidee einen Zuschuss zum Lebensunterhalt. Parallel dazu durchlaufen die Stipendiaten und Stipendiatinnen den "Ideen Akzelerator", ein Coaching- und Qualifizierungsprogramm. Neben einem Coach an der jeweiligen Hochschule und einer Programmbegleitung durch das Organisationsteam von Hessen Ideen, besuchen die Gründerteams verschiedene Workshops und lernen erfahrene Gründerinnen und Gründer sowie Wirtschaftspartner kennen. Damit werden sie fit gemacht für denStart in die Selbständigkeit. Seit dem Start des Hessen Ideen Stipendiums in 2018 konnten bereits 43 Gründungsvorhaben mit dem Stipendium gefördert werden. Mittlerweile gibt es erste Gründungen von Teilnehmenden.Unter den diesjährigen geförderten Teams befinden sich Gründungsideen aus unterschiedlichsten Bereichen. Die geförderten Ideen sind vielseitig, so wie die Hochschulen aus denen sie kommen. Neben technischen Gründungsvorhaben wie der Nutzung von biobasierten Materialien für 3D gedruckte Prothesen und einem innovativen digitalen Spendensystem sind auch soziale und ökologische Unternehmensideen z.B. aus dem Bereich Energie, Ernährung und Textilien im Portfolio der Hessen Ideen Stipendiaten und Stipendiatinnen zu finden. Die vielfältigen kreativen Ideen zeigen, welches innovative Knowhow und Potenzial aus hessischen Hochschulen kommt."Es hat sich gezeigt, dass die Teilnahme an dem Hessen Ideen Stipendium Programm für Start-up Teams aus den hessischen Hochschulen einen enormen Mehrwert bietet - neben vielfältigen Informationen zu allen Fragen des Gründungsprozesses sind es vor allem die Netzwerke, die im Rahmen des Stipendienprogramms geknüpft werden, die den weiteren unternehmerischen Weg ebnen ", so Jörg Froharth, Leiter von UniKasselTransfer, der zentralen Transferstelle der Universität Kassel.Das Hessen Ideen Stipendium wird finanziert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter der Schirmherrschaft von Frau Angela Dorn. Das Programm wird koordiniert und durchgeführt von der Universität Kassel in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt. Das Stipendienprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2020. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms werden in insgesamt fünf Staffeln ausgewählt. Je Gründerteam können höchstens drei Personen gefördert werden. Die Gründung einer Kapitalgesellschaft darf noch nicht erfolgt sein.

Die Bewerbung zum nächsten Programmdurchlauf ist bis zum 31. März 2020 möglich, Stipendienbeginn ist der 1. Juli 2020. Neben dem Hessen Ideen Stipendium gibt es unter dem Label "Hessen Ideen" seit drei Jahren einen landesweiten Ideenwettbewerb, an dem die besten Gründungsideen aus sämtlichen hessischen Hochschulen teilnehmen können. Um mehr über das Hessen Ideen Stipendium oder den Hessen Ideen Wettbewerb zu erfahren wenden sich interessierte Hochschulmitglieder direkt an die Gründungsberatung an ihrer Hochschule.

Hessen Ideen zeichnet Gründer-Ideen an Hessens Hochschulen aus

Gewinner aus Darmstadt und Gießen / Hessen-Ideen-Stipendium hat bereits 43 Gründervorhaben begleitet

Ein vollautomatisches Verfahren zur Kamera-Kalibrierung, eine neue Sterilisations-Methode gegen multiresistente Keime, ein System, das Sprühprozesse optimiert, und ein nachhaltiges Abschminktuch: Diese Startup-Ideen sind beim diesjährigen Hochschulgründer-Wettbewerb „Hessen Ideen“ ausgezeichnet worden. Bei der Verleihung heute Abend im Frankfurter Museum für Kommunikation überreichte Staatssekretärin Ayse Asar die Auszeichnungen und gratulierte auch im Namen von Wissenschaftsministerin Angela Dorn.

Staatssekretärin Ayse Asar: „Ich bin begeistert von der Vielfalt, Praxisnähe und dem Erfinderreichtum, die uns heute Abend hier gezeigt wurde. Alle Teams gehen Probleme an, die ihnen im wissenschaftlichen, industriellen oder auch privaten Alltag begegnet sind, und bieten Lösungen dafür – sehr oft sind diese auch noch ressourcenschonend und nachhaltig. Unser Wettbewerb ,Hessen Ideen‘ zeigt, wie viele Ideen an unseren Hochschulen sprudeln. Mit der Prämierung möchten wir den Teams unsere Wertschätzung für ihren Erfindergeist und ihr unternehmerisches Handeln ausdrücken. Gleichzeitig motiviert die Auszeichnung, die Geschäftsidee weiter auszuarbeiten. Das Netzwerk von ,Hessen Ideen‘ wird alle teilnehmenden Teams bei der weiteren Umsetzung ihrer Ideen unterstützen. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu ihrem Erfolg.“

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis erhielten Raul Acuna, Robin Ziegler und Victor Jimenez von der TU Darmstadt mit ihrem Projekt „Caliberation“: Das Team hat ein dynamisches, vollautomatisches Verfahren entwickelt, mit dem der aufwändige und teure Prozess der Kamerakalibrierung erheblich vereinfacht werden kann. So können flexibel einsetzbare und kostengünstige Kalibriersysteme für die Industrie 4.0 und den Verbrauchermarkt realisiert werden. Mit einer solch kalibrierten Smartphone-Kamera kann man zum Beispiel live sehen, wie ein neues Möbelstück in der Wohnung aussehen würde. Die Jury würdigt den Beitrag der Gründungsidee zur Umsetzung von Ergebnissen der Grundlagenforschung auf dem Gebiet der innovativen Kalibrierungstechnologie und das hohe wirtschaftliche Potenzial in dem Zukunftsmarkt der optischen Systeme.

Sandra Moritz, Alisa Schmidt, Jonathan Gail, Sandra Martens und Tobias Tschang von der Justus-Liebig-Universität Gießen erhielten den mit 3.500 Euro dotierten zweiten Preis für das Projekt „PlasmaPanel“: Das Team hat multiresistenten Keimen mit einer neuen Sterilisationsmethode den Kampf angesagt. Sie nutzen dafür ein physikalisches Plasma, ein reaktionsfreudiges Gas, das durch Energiezufuhr in Luft erzeugt wird. Neben der schonenden Desinfektion der Hände kann es sogar eine wundheilfördernde Wirkung haben. Die Jury lobt die Fokussierung des Gründungsteams auf eine große gesellschaftliche Herausforderung. Mit ihrer forschungsbasierten Idee zur Anwendung der Plasmatechnik haben sie auch ein Transferpotenzial in die Lebensmittelwirtschaft und andere Branchen.

Der mit 2.000 Euro dotierte dritte Preis ging an Simon Schild von Spannenberg, Till Fabian Kaupe und Max Frederik Luh von der TU Darmstadt für ihr Projekt „SprayPatternator“: Das Team hat ein System entwickelt, das Sprühprozesse auf Fehler hin untersucht und optimiert – etwa bei Sprühkühlungen in der Schmiedeindustrie oder in der Landwirtschaft. Die modular einsetzbare Technologie ermittelt Informationen zum Sprühbild, Sprühwinkel und Messverteilung, damit die Prozesskosten und die Produktqualität optimiert werden. Somit können Energie und Ressourcen eingespart werden. Besonders überzeugt war die Jury vom Beitrag des Gründungsvorhabens zur Umsetzung von Ergebnissen aus der Strömungsforschung, die in der landwirtschaftlichen Anwendung ein hohes Potenzial zur Reduzierung von Pestiziden und zur Optimierung des Düngemitteleinsatzes hat.

Den Publikumspreis gewannen Katharina Rückert, Louisa Zoé Wenkemann, Sebastian Seibert und Dominique N. Gerlach von der TU Darmstadt mit ihrem Projekt „NAKT“: Das Team hat ein nachhaltiges, chemikalienfreies und wiederwendbares Pflegetuch zum Peelen und Abschminken entwickelt

Der Wettbewerb für Hochschulgründungsideen „Hessen Ideen“ fand in diesem Jahr zum vierten Mal statt. Er richtet sich an gründungsaffine Hochschulangehörige, die mit ihrer Idee für ein Unternehmen noch am Anfang stehen. Insgesamt 28 Ideen haben die 13 teilnehmenden hessischen Hochschulen für den Wettbewerb eingereicht. Verschiedene Gutachterinnen und Gutachter hatten die Projekte bewertet, parallel stimmten die Userinnen und User auf www.hessen-ideen.de für ihre Lieblingsidee ab. Das kam gut an: Rund 5.000 Stimmen wurden abgegeben. Auf diese Weise kamen elf Geschäftsideen ins Finale und präsentierten sich vor einer Jury, die über die Preisträger entschied.

Am Abend der Preisverleihung wurden auch Gründer-Teams vorgestellt, die ab dem 1. Januar kommenden Jahres das Hessen-Ideen-Stipendium bekommen. Das Stipendium richtet sich an Hochschulangehörige sowie Hochschulabsolventinnen und -absolventen, die sich in einer frühen Phase der Ausarbeitung ihrer wissensbasierten Geschäftsidee befinden. Seit April 2018 können kreative Köpfe für sechs Monate während der Ausarbeitung ihrer wissensbasierten Geschäftsidee einen Zuschuss zum Lebensunterhalt erhalten. Parallel dazu durchlaufen die Stipendiaten den „Ideen Akzelerator“, ein Coaching- und Qualifizierungsprogramm, in dem sie fit für den Start in die Selbständigkeit gemacht werden. Bisher konnten 43 Gründungsvorhaben mit dem Stipendium gefördert werden; mittlerweile gibt es erste Gründungen.

„Sowohl der Wettbewerb ,Hessen Ideen‘ als auch das ,Hessen Ideen Stipendium‘ sind Teil der Initiative ,Hessen Ideen‘, mit der wir potenzielle Gründerinnen und Gründer aus den Hochschulen dazu motivieren, den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit einzuschlagen und konkret beim Übergang von einer ersten unternehmerischen Idee zu einem überzeugenden Geschäftskonzept unterstützen. Diese Initiative unterstützen wir mit 2,9 Millionen Euro“, so Staatssekretärin Ayse Asar.

Feierliche Stipendienübergabe durch Wissenschaftsministerin Angela Dorn für junge Gründerteams aus hessischen Hochschulen auf dem Hessen Ideen Sommerfest

Bereits zum dritten Mal bewiesen Studierende der hessischen Hochschulen, wie sie Theorie in die Praxis umsetzen. Im Rahmen des Hessen Ideen Sommerfestes präsentierten 29 Gründerteams ihre innovativen Ideen und 14 davon erhielten am 25. Juni durch die Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst und der Schirmherrin der Initiative Hessen Ideen Frau Angela Dorn ihre Stipendien. Aus zehn hessischen Hochschulen werden in der nächsten Stipendienrunde 31 junge Studierende in 14 Teams gefördert.

Das Hessen Ideen Stipendium richtet sich an Gründungsideen von hessischen Hochschulangehörigen und -absolventen, die sich in der frühen Phase der Ausarbeitung einer unternehmerischen Geschäftsidee befinden. Für ein halbes Jahr erhalten die Stipendiaten eine monatliche Förderung in Höhe von 2.000 Euro pro Person. Am 1. Juli 2019 beginnt die dritte Förderrunde und läuft bis Ende Dezember 2019. Im Vorfeld wählte eine fachkundige Kommission aus insgesamt 31 Bewerbungen die Gründerteams aus.

Die Gründungsideen stammen aus allen Bereichen. Darunter sind technische Innovationen wie ein Virtual Reality Programm für den Einsatz in Pflege und Therapie, eine Internetplattform für IT-Dienstleistungen oder die Entwicklung von Hochleistungsbatteriesystemen für die Luftfahrt von morgen/ E-Aeronautik. Das Portfolio der Hessen Ideen Stipendiaten bietet darüber hinaus soziale und ökologische Unternehmensideen, z.B. aus dem Bereich Windkraft, Ernährung und Kosmetik sowie Produktentwicklungen. Die kreativen Ideen zeigen, welches innovative Knowhow und Potenzial in den hessischen Hochschulen stecken.

Die Stipendienübergabe fand im feierlichen Rahmen auf dem Hessen Ideen Sommerfest am 25. Juni 2019 an der Hochschule Geisenheim statt. Zum Auftakt des Abends hielt die Schirmherrin des Stipendienprogramms, die Hessische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn, ein Grußwort: „Um die komplexen Herausforderungen unserer Zeit zu lösen, sind gute Ideen nötig. Sie entstehen unter anderem an unseren Hochschulen, ob es um Grundlagenforschung geht oder um angewandte Wissenschaft. Und auch Geschäftsideen keimen an unseren Hochschulen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, solche Ideen zu fördern, überregional bekannt zu machen und Hessen als Innovationsstandort zu stärken. Deshalb haben wir das ,Hessen Ideen Stipendium‘ ins Leben gerufen. Damit unterstützen wir Hochschulangehörige sowie Absolventinnen und Absolventen auf ihrem Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit, nicht nur mit Geld, sondern auch mit Know-how bei der inhaltlichen Ausarbeitung ihrer Geschäftsidee“, erklärte Dorn. Aus dem Etat ihres Ministeriums werden die Stipendien finanziert. Bislang sind mit der neuen Förderrunde durch das Hessen Ideen Stipendium bereits über 40 Gründungsideen von 87 hessischen Hochschulangehörigen bzw. -absolventen gefördert worden. 

Neben der Stipendienübergabe präsentierten die aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten der 2. Förderrunde (Laufzeit 1.1.-30.6.19) ihre Ideen in einem Gründerslam. Anders als in „klassischen“ Präsentationen oder Investoren-Pitches, waren sie im Slam dazu aufgefordert ihre Gründungsidee auf unterhaltsame und ebenso verständliche Weise darzustellen. Eine Jury stimmte ab, welches Team seine Idee am besten im Slam vorstellte. Im Anschluss gab es die Möglichkeit, sich mit Akteurinnen und Akteuren der hessischen Gründerszene bei Grillbüffet und Getränken auszutauschen.

Begleitend zur Stipendienlaufzeit erhalten die Gründerteams neben dem finanziellen Zuschuss auch inhaltliche Unterstützung im Rahmen eines Akzeleratorprogramms. An der jeweiligen Hochschule steht den Teams ein Coach zur Seite, darüber hinaus begleitet das Organisationsteam von Hessen Ideen die jungen Gründerteams. In verschiedenen Workshops lernen die Teilnehmenden außerdem erfahrene Gründerinnen und Gründer, sowie Wirtschaftspartner kennen.

Das Hessen Ideen Stipendium wird finanziert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin Angela Dorn. Das Programm wird koordiniert und durchgeführt von der Universität Kassel in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt. Das Stipendienprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2020. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms werden in insgesamt fünf Staffeln ausgewählt. Je Gründerteam können höchstens drei Personen gefördert werden. Die Gründung einer Kapitalgesellschaft darf noch nicht erfolgt sein. Die Bewerbung zum nächsten Programmdurchlauf ist bis zum 30. September 2019 möglich, Stipendienbeginn ist der 1. Januar 2020. Neben dem Hessen Ideen Stipendium gibt es unter dem Label Hessen Ideen seit drei Jahren einen landesweiten Ideenwettbewerb, an dem die besten Gründungsideen aus sämtlichen hessischen Hochschulen teilnehmen können.

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Zweite Runde des Hessen Ideen Stipendiums für junge Gründerinnen und Gründer aus hessischen Hochschulen gestartet

Nach der erfolgreichen Pilotdurchführung des Hessen Ideen Stipendiums im Jahr 2018 sind am 08. Januar die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten begrüßt worden. Herr Dr. Oliver Fromm, Kanzler der Universität Kassel, hat im Rahmen einer feierlichen Stipendienübergabe in Kassel Stipendien an 15 Gründungsteams aus hessischen Hochschulen vergeben. Gefördert werden 29 junge Studierende aus acht hessischen Hochschulen. Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst und Schirmherr der Initiative Hessen Ideen, lies den Gründerinnen und Gründern seine Glückwünsche ausrichten.

Das Hessen Ideen Stipendium wurde zum zweiten Mal ausgeschrieben und richtet sich an Gründungsideen von hessischen Hochschulmitgliedern, die sich in frühen Phasen der Ideenentwicklung bzw. Geschäftsentwicklung befinden. Das Stipendium unterstützt über eine Laufzeit von sechs Monaten mit einer monatlichen Förderung in Höhe von 2.000 Euro pro Person. Die zweite Förderrunde beginnt am 01. Januar 2019 und endet am 31. Juli 2019. Unter insgesamt 35 Bewerbungen wurden durch eine fachkundige Kommission 15 Gründungsprojekte für die Förderung ausgewählt. Neben dem finanziellen Zuschuss erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten während der Stipendienlaufzeit auch eine inhaltliche Unterstützung. Neben einem Coach an der jeweiligen Hochschule und einer Programmbegleitung das das Organisationsteam von Hessen Ideen, besuchen die Gründerteams verschiedene Workshops und lernen erfahrene Gründerinnen und Gründer sowie Wirtschaftspartner kennen.

Unter dem diesjährigen geförderten Team befinden sich Gründungsideen aus unterschiedlichsten Bereichen. Neben technischen Gründungsideen wie App-Entwicklungen, einem Automatisierungsverfahren des häuslichen Notrufs oder Virtual Reality Programmen zur Verbesserung des Trainings von Sportlern, sind auch soziale Unternehmensideen sowie Produktentwicklungen im Portfolio der Hessen Ideen Stipendiaten zu finden. „Das Hessen Ideen Stipendium ermöglicht es den Teams aus den verschiedenen hessischen Hochschulen, mit ihren jeweiligen thematischen Schwerpunkten über den Tellerrand zu blicken und sich mit Gründerinnen und Gründern aus ganz unterschiedlichen Branchen auszutauschen. Für die Stipendiatinnen und Stipendiaten ist besonders das voneinander Lernen ein enormer Gewinn“, so Jörg Froharth, Leiter der Gründungsberatung an der Universität Kassel und Projekt-Koordinator von Hessen Ideen.

Das Hessen Ideen Stipendium wird finanziert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unter der Schirmherrschaft von Herrn Minister Rhein. Das Programm wird koordiniert und durchgeführt von der Universität Kassel in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt. Das Stipendienprogramm läuft bis zum 31. Dezember 2020 und bietet Unterstützung für rund 50 Gründungsvorhaben und über 120 angehende Hochschulgründer. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms werden in insgesamt fünf Staffeln ausgewählt. Je Gründerteam können höchstens drei Personen gefördert werden. Die Gründung einer Kapitalgesellschaft darf noch nicht erfolgt sein. Die Bewerbung zum nächsten Programmdurchlauf ist bis zum 31. März 2019 möglich, Stipendienbeginn ist der 1. Juli 2019. Neben dem Hessen Ideen Stipendium gibt es unter dem Label „Hessen Ideen“ seit drei Jahren einen landesweiten Ideenwettbewerb, an dem die besten Gründungsideen aus sämtlichen hessischen Hochschulen teilnehmen können.

Um mehr über das Hessen Ideen Stipendium oder den Hessen Ideen Wettbewerb zu erfahren wenden sich interessierte Hochschulmitglieder direkt an die Gründungsberatung an ihrer Hochschule.

Eine Übersicht aller geförderten Projekte ist hier zu finden.

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Beste Gründungsideen aus hessischen Hochschulen wurden ausgezeichnet

Preisverleihung Hessen Ideen Wettbewerb 2018

Pressemeldung vom15.11.2018

Bereits zum dritten Mal wurden gestern Abend im Rahmen des landesweiten Ideenwettbewerbs „Hessen Ideen“ die besten Gründungsideen aus hessischen Hochschulen prämiert. Gewonnen haben „Reellity“, „Ackerwinde“, „Straffr“ und „Signum“.  Zudem wurde ein Publikumspreis an „Edon“ vergeben.

Companion2Go entwickelt innovativen Ansatz zur Inklusion

Pressemeldung vom 24.07.2018

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat am 24.07.2018 während seiner Sommerreise das Gründerteam von Companion2Go in Marburg besucht und sich als Erster für die Beta-Version der Plattform registriert.


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Neues „Hessen Ideen Stipendium“ für junge Unternehmensgründer startet

Pressemeldung vom 20.03.2018

Erste Stipendiaten nehmen Urkunden entgegen / Land fördert unternehmerische Ideen mit rund 2,9 Millionen Euro

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Minister Rhein vergibt Preise an beste unternehmerische Ideen

Pressemeldung vom 09.11.2017

Herr Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, hat im Rahmen des ersten hessenweiten Ideenwettbewerbs vergangenen Abend die drei besten Gründungsideen aus hessischen Hochschulen prämiert. Gewonnen haben die Ideen „Frame One“, „F-Technologies“ und „Mobiles Wasserdesinfektionssystem“. Zudem wurde ein Publikumspreis an „Floating Office“ vergeben.

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„Hessen Ideen“: Meilenstein, Win-Win-Situation und Netzwerk

Startschuss für den Hessen Ideen Wettbewerb 2017

Pressemeldung vom 01.04.2017

Ideen für Unternehmensgründungen aus hessischen Hochschulen sollen noch stärker unterstützt und auch über Landesgrenzen hinaus sichtbarer werden – das ist das Ziel des Hessen Ideen Wettbewerbs, der nun zum zweiten Mal ausgerufen wird. Am 09. November 2017 werden die Sieger des Wettbewerbs durch den Schirmherrn Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst gekürt.

Pitch Club FFM #11 Hessen Ideen am 1. März 2017 ab 14 Uhr im The Legends

Pitch Club FFM #11 Hessen Ideen am 1. März 2017 ab 14 Uhr im The Legends (Frankfurt am Main, 25. Januar 2017) Der Pitch Club FFM veranstaltet am Mittwoch, den 1. März 2017 ab 14 Uhr, sein inzwischen elftes Event im The Legends (Stephanstr. 1, 60313 FFM).

Hessen Ideen in Berlin am 08.02.2017

Pressemeldung vom 08.02.2017

Babbele & Äppelwoi -
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Hessen Ideen präsentierten ihre unternehmerischen Ideen am 08. Februar 2017 in der hessischen Landesvertretung in Berlin.

Preisträger des ersten Hessischen Ideenwettbewerbs ausgezeichnet

Pressemeldung vom 04.11.2016

Wissenschaftsminister Boris Rhein hat am Donnerstagabend (3.11.) im Museum für Kommunikation in Frankfurt die Preisträger des ersten Hessischen Ideenwettbewerbs ausgezeichnet.

Online-Voting für die besten Gründungs- Ideen aus hessischen Hochschulen gestartet

Pressemeldung vom 02.09.2016

Der erste hessenweite Ideen-Wettbewerb geht in die entscheidende Phase: Ab sofort kann jeder für seinen Favoriten auf der Wettbewerbshomepage www.hessen-ideen.de abstimmen. Mitte Oktober steht fest, welche zehn Teams ihre Idee auf der Abschlussveranstaltung am 3. November 2016 im Museum für Kommunikation in Frankfurt vor einer hochkarätigen Jury präsentieren dürfen.

Hessenweiter Ideen-Wettbewerb für Unternehmensgründungen an Hochschulen

Pressemeldung vom 18.05.2016

Ideen für Unternehmensgründungen aus hessischen Hochschulen sollen noch stärker unterstützt und auch über Landesgrenzen hinaus sichtbarer werden – das ist das Ziel eines landesweiten Ideen-Wettbewerbs, der in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben wird. Am 17.05.2016 wurde die Projekt-Website freigeschaltet, im Herbst werden die Gewinner gekürt. Schirmherr ist Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst.