Die Stipendienteams 2018 (01.04. - 30.09.18)

Companion2Go

Companion2Go ist eine webbasierte Plattform, die Menschen mit gemeinsamen Interessen und Zielen zusammenbringt. Im Vordergrund steht das Erlebnis, der Austausch und vor allen Dingen der gemeinsame Spaß. Es ist eine Tatsache: Menschen mit und ohne körperliche Behinderung unterscheiden sich nicht in ihren Interessen. Companions mit und ohne Behinderung profitieren als Team von vergünstigten oder kostenlosen Tickets für die besten Plätze - bei Veranstaltungen und auf Reisen.

Ein Team aus der Philipps-Universität Marburg

www.companion2go.de

Floating Office

Die Bevölkerung wächst, die Bauflächen in deutschen Großstädten nicht. Das Team von Floating Office hat erkannt, dass es in Zukunft in die Höhe statt in die Breite gehen muss und hat einen eigenen Trend erschaffen: den schwebenden Schreibtisch. Was der alles kann? Er ist per App stufenlos verstellbar und innerhalb von Sekunden bis an die Decke eingefahren. Das funktioniert dank der cleveren Aufhängung der Tischplatte mit Seilen an der Decke. Nicht nur kann dadurch auf die üblichen Tischbeine verzichtet werden, jedes Büro verwandelt sich in Handumdrehen in flexibel nutzbaren Freiraum. So ist mehr Platz da. Für die morgendliche Besprechung in der Gruppe, eine After-Work-Party am Abend oder einfach, um die Arbeit aus dem Sichtfeld verschwinden zu lassen. Das Floating Office merkt sich sogar die persönliche Arbeitshöhe und kann verschiedene Arbeitsplätze verwalten und reservieren. Willkommen in der Zukunft!

Ein Team aus der TU Darmstadt

http://floating-office.info/

Karuna

Wir möchten mittels digitalisierter Spendenprozesse möglichst allen Menschen ein Leben über dem Existenzminimum garantieren. Unserer Ansicht nach lässt sich dieses Ziel erreichen, wenn der bisherige Spendenprozess deutlich effizienter und transparenter wird, sowie die bedürftigen Länder durch die Spenden langfristig aufgebaut werden.
Im ersten Schritt möchten wir Teilnehmern von Bildungsprogramme mit Stipendien unterstützten,
die sie auf Ihr mobiles Zahlungssystem überwiesen bekommen.

Ein Team aus der TU Darmstadt

T.O.B.I.

In Städten werden heute stärker multimodal vernetzte Mobilitätsangebote nachgefragt – in einer Smart City muss somit auch das Parken und „Sharen“ von Fahrzeugen neu organisiert werden. Dafür muss man die nötigen Flächen klug reservieren. Doch wie kann man dafür sorgen, dass bei jedem Bauvorhaben die Mobilitätsflächen an der richtigen Stelle und mit ausreichender Größe zur Verfügung gestellt werden, und die Berechnung möglichst einfach und nutzerfreundlich gestalten? Genau hier setzt T.O.B.I an.

Ein Team aus der Universität Kassel

zazter - einfach bezahlen

Zazter stellt eine neue Art der Zahlungs- und Haftungsabwicklung dar, bei der in Echtzeit Kosten auf mehrere Personen aufgeteilt werden, sobald diese anfallen. Jedoch wird hierbei nicht nur das finanzielle Risiko, sondern als weiter Hauptaspekt ebenfalls das Haftungsrisiko für gemeinsam erworbene oder geliehene Güter oder Dienstleistungen auf eben diese Personengruppe aufgeteilt, womit jeder im gleichen Maße für die Anschaffung verantwortlich ist. Mithilfe einer App und Webanwendung können Personen Zahlungsgruppen bilden und so anfallende Kosten und Risiken gemeinsam tragen, ohne das eine alleinige Person in Vorkasse geht und den alleinigen Bürge darstellt.

Ein Team aus der Universität Kassel

https://www.zazter.de/

Die Ackerwinde

Die „Ackerwinde“ ist eine innovative Konstruktion für den vertikalen Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen. Sie vervielfacht die nutzbare Fläche für den Pflanzenanbau und besticht gleichzeitig durch ihr außergewöhnliches Design. Ein torffreies Spezialsubstrat für den vertikalen Anbau, ein Bewässerungssystem und eine angepasste Pflanzanleitung versprechen gärtnerische Erfolge für Jedermann. Durch einfaches Ineinanderstecken gleichartiger Elemente kann die Ackerwinde als Bausatz leicht und ohne Werkzeug auf- und abgebaut werden. Sie bietet dutzende Pflanzterrassen, in denen sich das Gemüse in bequemer Position säen oder pflanzen, pflegen und ernten lässt. Die Pflanzterrassen winden sich – jeweils leicht versetzt – um die eigene Achse empor und ermöglichen so eine gleichmäßige Belichtung der Pflanzen und verringern den Bodendruck. Zudem können auch tiefwurzelnde Pflanzen angebaut werden, da der Innenraum der Ackerwinde nicht segmentiert ist und viel Wurzelraum bietet. Der Flächengewinn und der große Wurzelraum in Kombination mit einem modernen Design machen die Ackerwinde einzigartig gegenüber bisherigen Lösungen zum vertikalen Gärtnern.

Ein Team aus der Universität Kassel

https://www.facebook.com/growingpillar/

Frame One

Frame One ist ein maßgefertigtes Fahrrad welches lokal produziert wird und das zum Preis eines herkömmlichen Fahrrads. Ermöglicht wird der hohe Grad an Individualisierung durch einen partiell 3D-gedruckten Fahrradrahmen. Der Rahmen besteht aus 3D-gedruckten Knotenpunkten, die individuell auf den Fahrer angepasst werden, und standardisierten Karbonrohren, die mit den Knotenpunkten zu einem Rahmen, einer Gabel und einem Lenker montiert werden. Das Fahrrad wird auf den Fahrer zugeschnitten, um das Optimum an Fahrleistung zu erzielen und ein ergonomisches, gesundes Fahren zu ermöglichen..

Ein Team aus der Goethe-Universität Frankfurt / Hochschule für Gestaltung Offenbach

http://frameone.bike/

nicotico

Zwei Weinverrückte, eine Portion Wahnsinn und gute Zutaten ergeben den ersten exotischen Weincocktail in einer Bierflasche! Klingt verrückt? Ist es auch! "Warum?" fragt uns manche einer. "Warum nicht?" sagen wir! Getreu nach dem Motto „Break Free“ brechen wir aus dem Gewöhnlichen heraus. Gewöhnlich sind Weincocktails nur industriell künstlich aromatisierte Brause. Nico Tico ist ungewöhnlich: ungewöhnlich erfrischend, spritzig, herb, nicht süß, aber gewiss sauer! Prost!!

Ein Team aus der Hochschule Geisenheim

https://www.nico-tico.de/

Quodera

Quodera ist ein intelligentes Softwaresystem, das Unternehmen bei der Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung unterstützt. Am 25.05.2018 tritt die Datenschutzgrundverordnung EU-weit in Kraft. Bei Verstoß drohen Unternehmen Bußgelder bis zu einer Höhe von 4 % des Jahresumsatzes. Die Verordnung bringt u.a. ein „Recht auf Löschen“, das Unternehmen verpflichtet personenbezogene Daten auf Anfrage oder nach Ablauf gewisser Fristen zu löschen. Dabei entscheiden Kriterien wie Zweck der Kommunikation oder Vertragsbezug darüber, ob und wann ein Dokument gelöscht wird. Unstrukturierte Kundenkommunikation wie E-Mails oder aufgezeichnete Telefonate müssen manuell von Mitarbeitern hinsichtlich dieser Kriterien kategorisiert werden, um die korrekte Löschfrist zu bestimmen. Dieser manuelle Prozess erzeugt hohe Kosten für die Unternehmen. Das Quodera-System erkennt die Inhalte von Dokumenten und erzeugt automatisch Löschvorschläge. Mitarbeiter nehmen die Vorschläge an oder korrigieren sie. Dadurch verbessert sich das System kontinuierlich. Durch den Einsatz von Quodera können Unternehmen die Kosten für die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung deutlich reduzieren. !

Eine Gründungsidee aus der TU Darmstadt

https://quodera.com/

 

Die Pseudobox

Aktuell haben wir Imker ein großes Problem mit einem Parasiten in unserem Bienenvolk. Bei diesem Parasiten handelt es sich um die Varroamilbe, die unsere Bienen schädigt und schwächt. Als natürliche Bekämpfungsmethode eignet sich der Pseudoskorpion, welcher die Milbenpopulation innerhalb eines Volkes eindämmen kann. Die Pseudobox soll es Imkern ermöglichen die Pseudoskorpione im Bienenstock anzusiedeln.

Ein Team aus der Universität Kassel

Harvey

Frische Kräuter, knackiges Gemüse und farbenprächtige Zierpflanzen das ganze Jahr und all das ohne Aufwand? Harvey ist Ihr persönlicher Gärtner und kümmert sich eigenständig um die Bewässerung und Belichtung Ihrer Pflanzen. Längere Wochenendausflüge oder Urlaube sind damit sorgenfrei möglich und wenn Sie bisher keinem Grünen Daumen beweisen konnten, ist Harvey Ihre Lösung.
 
Voller Freude arbeiten wir an Harvey und freuen uns über jeden, der uns auf diesem Weg begleiten möchte!

Ein Team aus der TU Darmstadt

Process Control Unit / Teneo Process

Obwohl additive Fertigungsverfahren (AF) in den Medien aktuell einen Hype erfahren, sind die Grundlagen der Technologie bereits über 25 Jahre alt. Gründe für die langsame Marktdurchdringung sind, neben der erst jetzt ausreichenden Rechnerleistung für die Druckaufbereitung, vor allem die mangelnde Zuverlässigkeit des Prozesses. Grundlegend lässt sich unsere Motivation hierin begründen, dass wir mithelfen wollen, die additive Fertigung weiter Industrietauglich zu machen. Bei der Vielzahl an möglichen AF-Technologien, konzentrieren wir uns ausschließlich auf das Fused Deposition Modeling (FDM) Verfahren. Hierbei werden kontrolliert Stränge aus geschmolzenen Kunststoffen auf einer Bauplattform abgelegt. Unser Produkt soll eine unabhängige Prozesskontrolleinheit (PCU) sein. Diese wird in bestehende FDM-Maschinen integriert und dient der Aufzeichnung aller relevanten Umgebungs- und Prozessparameter. Damit verfolgen wir zwei Ansätze welche insgesamt die Prozessqualität verbessern sollen - die Prozesskontrolle und die Prozessdokumentation. Dem Produzenten wird damit ein Tool in die Hand gegeben seine Drucke besser zu Überwachen und dem Endanwender gleichbleibende Qualität zu garantieren. Die gestiegene Komplexität des Prozesses, lässt sich unserer Meinung nach nur durch eine höhere Komplexität der Überwachung lösen.

Ein Team aus der TU Darmstadt

Swim 360

Swim360 ist innovativer Schwimmlern Gurt, der den Benutzer dabei unterstützt sicher, intuitiv und schnell richtige Schwimmtechniken zu erlernen und trainieren. Im Fokus der Entwicklung stehen Sicherheit sowie eine deutliche Verbesserung der Lerneffizienz im Vergleich zu den bereits existierenden Produktenaus der Kategorie von Schwimmlernhilfen. Entwickelt für Personen ab dem Alter von fünf Jahren, die schwimmen lernen.

Eine Gründungsidee aus der Hochschule für Gestaltung Offenbach

SFM Systems

SFM Systems ist ein Darmstädter Startup aus dem Bereich Industrial-IoT und Industrie 4.0. Unser Ziel ist die Etablierung eines innovativen, digitalen Führungsinstruments in der Produktion durch Vernetzung sämtlicher relevanter Daten - dem digitalen Shopfloor Management. Dabei setzen wir auf eine Kombination der Lean Methode Shopfloor Management und den Möglichkeiten einer digitalen Plattform, um produzierenden Unternehmen den Umgang mit Kennzahlen zu erleichtern und ihre Produktivität zu steigern.

Ein Team aus der TU Darmstadt

www.sfmsystems.de